03.10.2022

Gemeinsam die Mangellage verhindern

Anlässlich einer Medienkonferenz vom 30. September informierte Stadtrat Adrian Borgula über die Energiesparmassnahmen der Stadt Luzern: «Helfen Sie mit! Wir zählen auf Sie!» Bild: Stadt Luzern

Anlässlich einer Medienkonferenz vom 30. September informierte Stadtrat Adrian Borgula über die Energiesparmassnahmen der Stadt Luzern: «Helfen Sie mit! Wir zählen auf Sie!» Bild: Stadt Luzern

Die Stadt Luzern will Bund und Kanton unterstützen und einen Beitrag leisten, um die drohende Energiemangellage zu verhindern. Der Stadtrat hat deshalb ein Massnahmenpaket verabschiedet, das von November 2022 bis März 2023 mindestens 1,2 Millionen Kilowattstunden einsparen soll. Die Stadtluzernerinnen und Stadtluzerner können ihren Beitrag ebenfalls leisten und so den Energieverbrauch gemeinsam um ein Vielfaches reduzieren.

Die drohende Strom- und Gasmangellage beschäftigt Bund, Kantone und auch die Städte. Seit Anfang September 2022 sind der Gemeindeführungsstab (GFS) sowie der verwaltungsinterne Krisenstab BENO im Einsatz, um mögliche Energiesparmassnahmen zu prüfen. Der Stadtrat hat schliesslich an seiner Sitzung vom 21. September 2022 ein Massnahmenpaket beschlossen. 

Stadt als Vorbild

«Jede Kilowattstunde zählt», sagt Stadtrat Adrian Borgula, Umwelt- und Mobilitätsdirektor. «Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen. Bereits seit 2009 ist Luzern schliesslich Energiestadt GOLD.» Der Stadtrat will vor allem Massnahmen umsetzen, die rasch und einfach realisierbar sind. Insbesondere zielt er auf Massnahmen, die zwar eine Komforteinbusse bringen können, die aber keine Grundbedürfnisse wie zum Beispiel die Sicherheit tangieren. Und auch die Wirtschaftstätigkeit soll nicht verunmöglicht werden. Der Stadtrat will Zeichen setzen, wo jede und jeder Energie sparen kann. So erklärt Adrian Borgula: «Den grössten Spareffekt können wir beim Heizen erzielen.» 

Einsparung von 1,2 Millionen Kilowattstunden

Die Stadt Luzern will mit dem Massnahmenpaket direkt mindestens 1,2 Millionen Kilowattstunden einsparen. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 350 durchschnittlichen Vierpersonenhaushalten. Durch weitere Massnahmen und eine Sensibilisierungskampagne bei der Bevölkerung, städtischen Organisationen und Mitarbeitenden kann zusätzlich ein Vielfaches davon eingespart werden. Der Stadtrat fokussiert sich dabei grossmehrheitlich auf die Weiterverbreitung der Spartipps des Bundes (siehe www.nicht-verschwenden.ch). 

Gemeinsam handeln

Adrian Borgula erläutert: «Jeder Beitrag zum Energiesparen hilft, die drohende Mangellage zu verhindern. Wir zählen auf Sie.» Er macht ein Beispiel: «Wenn alle im Winter auch drinnen einen warmen Pulli anziehen und deshalb die Heizung ein paar Grad runterschalten, dann ist dies persönlich gut zu verkraften und reduziert gleichzeitig den Energieverbrauch erheblich.» Und er ergänzt: «Wenn alle Haushalte der Stadt Luzern die Temperatur in ihren Wohnungen um 1 Grad senken, reduziert sich der Energiebedarf um rund 20 Millionen Kilowattstunden.»

Energiesparmassnahmen der Stadt Luzern 

Zusammengefasst hat der Stadtrat Folgendes beschlossen:

  • – Die Raumtemperaturen in Büroräumen werden auf 19 °C eingestellt. Die Temperatur in Unterrichtszimmern und Korridoren der Volksschule wird 20 °C betragen.
  • – In den Verwaltungsgebäuden wird das Warmwasser wo möglich abgeschaltet. 
  • – Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung werden aufgefordert, Fenster und Rollläden nachts und am Wochenende zu schliessen sowie Monitore, Drucker, Kopierer, Desktops sowie Aufbewahrungswagen für Notebooks an den Schulen jede Nacht vom Strom zu trennen. Auf den Betrieb von elektrischen Luftbefeuchtern, mobilen Heizöfen und dergleichen ist zu verzichten. Schliesslich sollen die Mitarbeitenden, wenn immer möglich, die Treppe statt den Lift benutzen. 
  • – Die öffentlichen und die historischen Gebäude werden ab 17. Oktober 2022 nicht mehr beleuchtet.
  • – Im Rahmen von Bewilligungsverfahren für Veranstaltungen im öffentlichen Raum haben die Gesuchstellenden darzulegen, welche Sparmassnahmen geprüft wurden und umgesetzt werden. 
  • – Der Stadtrat sendet stadtnahen Betrieben und ausgewählten Organisationen der Wirtschaft ein Schreiben mit der eindringlichen Bitte, sich an den Energiesparmassnahmen des Bundes, des Kantons oder der Stadt zu beteiligen. 

 

Weitere Informationen

Unter www.stadtluzern.ch finden Sie weitere Details zur Entwicklung und zu den städtischen Massnahmen. Haben Sie Fragen rund um Energie- und Förderangebote der Stadt und des Kantons Luzern? Melden Sie sich bei der Umweltberatung Luzern per E-Mail an info@umweltberatung-luzern.ch oder per Telefon unter 041 412 32 32. Die Website finden Sie unter www.umweltberatung-luzern.ch.


Simon Rimle, Leiter Kommunikation Stadt Luzern

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