Region
19.09.2022

Leserbriefe

Unsere Schweizergarde

Die Schweizergarde geniesst weltweit einen sehr guten Ruf und prägt das positive Image der Schweiz massgeblich. Wie viel Geld müsste die Schweiz wohl in PR-Arbeit investieren, damit ein ähnlicher Effekt erreicht wird? Es wäre wohl eine sehr hohe Summe. Sie repräsentieren uns, und dafür dürfen wir dankbar sein. Wir dürfen auch dankbar sein, dass die Gardisten in Rom gut ausgebildet werden, um danach bei ihrer Rückkehr ihre Erfahrungen auf unserem Arbeitsmarkt einzubringen. Bei der Luzerner Polizei beispielsweise gibt es zahlreiche ehemalige Gardisten – ein Gewinn!

Unsere Schweizergarde ist nun dringend auf eine neue Kaserne angewiesen. Unterstützen wir unsere Leute in Rom. Stimmen wir Ja zum Solidaritätsfranken. Ganz ehrlich: Auch wenn man vielleicht mit der Schweizergarde persönlich nicht viel am Hut hat, so ist man doch auch ein bisschen stolz auf sie.

Victor Kadlubowski, Parteisekretär, Die Mitte Stadt Luzern

 

Eine sehr, sehr gute Investition!

Ich staune. Als Mitglied der Finanzkommission des Kantons Luzern erlebe ich in fast jeder Sitzung, wie die linke Seite sehr kreative Forderungen stellt, wofür wir im Kanton Luzern Geld ausgeben könnten. Ich staune, weil jetzt genau diese Kreise nichts davon wissen wollen, wenn wir von der bürgerlichen Seite auch einmal ein Anliegen einbringen, das wir unterstützen. Man nimmt lieber in Kauf, dass die Abstimmung mehr Geld verschlingt, als den Kantonsratsbeschluss über den Beitrag zur Kaserne der Schweizergarde demokratisch zu akzeptieren. Bedauerlich, denn in Rom absolvieren unsere jungen Schweizergardisten ihre zwei Jahre in Umständen, die wir in der Schweiz kaum jemandem zumuten würden, ohne von den Unterstützern des Referendums kritisiert zu werden. Ich sehe den Beitrag für unsere jungen Mitbürger (und vielleicht auch bald Mitbürgerinnen) als Investition mit dreifachem Nutzen: Wir bekommen gut ausgebildete Fachkräfte (beispielsweise für die Polizei, Sicherheitseinrichtungen) sowie weltoffene, erfahrene Mitbürger zurück, und schliesslich ist die Schweizergarde als weltbekanntes Aushängeschild mehr wert als manches Inserat in einer ausländischen Zeitung – gerade für unsere tourismusorientierte Region. Sie sehen: Dieser Franken pro Einwohner – notabene rund 0,0001 Prozent unserer Gesamtausgaben – ist eine sehr, sehr gute Investition.

Markus Bucher, Kantonsrat, die Mitte, Beromünster

 

Echte Generationengerechtigkeit

Am 25. September stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die wichtigste Vorlage der gesamten Legislatur ab: die Sicherung der AHV. Doch warum ist diese Vorlage so wichtig? Die AHV ist eines der wichtigsten Sozialwerke der Schweiz. Denn sie ist solidarisch aufgebaut und stellte über Jahre den Ausgleich zwischen den Generationen sicher. Doch nun ist dieses wichtige Sozialwerk aus dem Lot geraten. So zahlten bei der Einführung der AHV 1948 6,5 Personen für einen Rentner ein, 2050 werden es prognostiziert noch 2,1 Personen für eine Person in Rente sein. Dass diese «Milchbüchlein-Rechnung» nicht mehr aufgeht, muss man wohl niemanden mehr sagen.

Die prognostizierten Milliardenverluste in den kommenden Jahren sprechen für sich. Doch das Referendumskomitee aus Linken und Gewerkschaften behauptet steif und fest, dass es der AHV gut gehe, obwohl sie bei der Reform 2017 an vorderster Front für eine Reform gekämpft haben und hinter den schlechten Prognosen gestanden sind. Als junger Mensch, welcher noch nie eine Revision der AHV miterlebt hat (1995 war die letzte erfolgreiche Revision), kann ich nur den Kopf schütteln. Denn Linke und Gewerkschaften bekämpfen diese generationengerechte und faire Lösung aus reinen Ideologien und gefährden dadurch uns Junge. Denn ohne Reform ist es nicht sichergestellt, dass wir jemals eine AHV-Rente erhalten werden. Ich stehe zum Generationenvertrag und zur gelebten Solidarität und stimme daher 2x klar Ja zur AHV am 25. September.

Luca Boog, Gunzwil, Präsident Die Junge Mitte Kanton Luzern

 

Nein zu unnötiger Regulierung

Die Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz haben sich in den letzten hundert Jahren stets neuen Gegebenheiten angepasst, sind gewachsen, moderner und professioneller geworden. Dabei prägen sie unseren Landschafts- und Kulturraum, versorgen uns mit wichtigen Grundnahrungsmitteln und pflegen Natur und Umwelt. Der Gesetzgeber hat in dieser Zeit immer wieder Anliegen der Bevölkerung zum Schutz von Umwelt und Tierwohl berücksichtigt. Deshalb gelten in der Schweiz heute die weltweit strengsten Umwelt- und Tierschutzgesetze. Würde und Wohlergehen der Tiere sind geschützt, unabhängig davon, wie viele Tiere an einem Ort gehalten werden. Immer mehr Nutztiere leben in speziell tierfreundlichen Ställen und haben regelmässig Zugang ins Freie.

Diese Entwicklung wird von Bund und Kantonen getragen und wurde immer wieder von der Schweizer Bevölkerung gestützt. Es ist unnötig, diesen Handlungsspielraum durch eine Initiative zu gefährden, die Preise und damit die Importe erhöht, einheimische Betriebe und damit die Selbstversorgung gefährdet und unsere Handelsbeziehungen zu unseren Nachbarn und damit das Wohlergehen der Schweizer Volkswirtschaft aufs Spiel setzt.

Deshalb stimme ich am 25. September klar Nein zur überflüssigen Massentierhaltungsinitiative.

Claudia Wedekind, Ermensee

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