Schärer Linder

19.10.2020

Phänomenales Solistenpaar im KKL Luzern

Baiba Skride und Pablo Ferrández: «La muse et le poète». Bild: Igorstudio/Marco Borggreve

Baiba Skride und Pablo Ferrández: «La muse et le poète». Bild: Igorstudio/Marco Borggreve

Baiba Skride und Pablo Ferrández bilden das Solistenpaar bei der Saisoneröffnung der Festival Strings Lucerne im Konzertsaal des KKL.

La muse et le poète» ist nicht nur Titel eines Meisterwerks von Camille Saint-Saëns, das am 28. Oktober zur Aufführung gelangt, sondern auch Synonym für das Solistenpaar: Baiba Skride, die aktuell Mozarts Violinkonzerte auf CD eingespielt hat, sowie Pablo Ferrández, junger spanischer Cellist mit Wohnsitz in Deutschland, der nach einem steilen Karriereaufstieg als Sony-Exklusivkünstler und an der Seite von Weltstars wie Anne-Sophie Mutter, Zubin Mehta oder Baiba Skride, die im Dezember bei den Berliner Philharmonikern zu Gast sein wird, bereits auf dem Olymp angekommen ist. «Die Lettin Baiba Skride ist eine technisch begnadete Geigerin, die die virtuosen und kantablen Charmeoffensiven des Salzburger Komponisten mit … Verve, unglaublicher Präzision und 100 protzentiger Leidenschaft zu vermitteln weiss», urteilt das österreichische Onlineklassikmagazin «Der Online-Merker» aktuell über das Mozart-Album. Speziell zum A-Dur-Violinkonzert, das Baiba Skride in Luzern spielen wird, schreibt der Kritiker Kai Germann im Klassik-Blog  «Der Orchestergraben»: «Gerade dieses Konzert hat absolute Ohrwurmqualitäten und ist bis heute ein Publikumsfavorit. Dennoch besteht gerade hier die Gefahr, zu sehr in süssliche Gefilde einzutauchen. Aber auch hier brilliert Baiba Skride mit ihrem äusserst feinfühligen und lyrischen Spiel.» Mehr als Ohrwurmqualitäten haben auch die Rokoko-Variationen des Mozart-Verehrers Peter Tschaikowsky, für die der junge Pablo Ferrández bereits geradezu als Spezialist gilt, seit er das Werk zusammen mit Zubin Mehta aufführen konnte. Oder um mit Anne-Sophie Mutter zu sprechen: «Pablo Ferrández ist wirklich etwas Besonderes … ein wahrer Musiker.»

PD

 

Box: Infos 
KKL-Konzertsaal | Mi, 28. 10., 19.30 Uhr
Mozart: Violinkonzert Nr. 5 u. Sinfonie Nr. 29 | Tschaikowsky: Rokoko-Variationen | Saint-Saëns: «La muse et le poète» | Tickets:  kkl-luzern.ch | 041 226 77 77