Mobilität
26.09.2022

15 Prozent weniger Verkehr

Der durchschnittliche Tagesverkehr war in der Innenstadt 15 Prozent tiefer als im Jahr 2019. Bild: Bruno Gisi

Der durchschnittliche Tagesverkehr war in der Innenstadt 15 Prozent tiefer als im Jahr 2019. Bild: Bruno Gisi

Auch 2021 waren die Auswirkungen der Pandemie in der Mobilität spürbar: Die Verkehrszahlen liegen deutlich unter den Werten von 2019, haben aber gegenüber 2020 fast überall zugenommen.

Seit 2013 veröffentlichen der Kanton, der Verkehrsverbund und die Stadt Luzern ­gemeinsam das Kennblatt «Monitoring Gesamtverkehr Luzern». Es zeigt, wo wie viele Personen mit welchem Verkehrs­mittel unterwegs sind und wie sich das Mobilitätsverhalten in der Stadt und in der Agglomeration Luzern entwickelt. Das Kennblatt 2022 beschreibt die Entwicklung des Verkehrsaufkommens seit 2016 bis zum aktuellen Datenstand des vergangenen Jahres 2021.

Die Auswirkungen der Coronapandemie sind in den Verkehrszahlen 2021 noch deutlich zu erkennen. Gegenüber dem Vorjahr haben die Verkehrszahlen wieder ­zugenommen, bewegen sich aber auf einem ähnlich tiefen Niveau wie im ersten Corona-Jahr 2020. Bei den Reussquerungen im Stadtzentrum sowie in der Luzerner Innenstadt lag der durchschnittliche ­Tagesverkehr 15 Prozent tiefer als 2019. In den letzten zwei Quartalen 2021 erreichte der Autoverkehr in der Tendenz das ­Vor-Corona-Niveau. Die Fahrgastzahlen im öffentlichen Verkehr bewegten sich weiterhin auf tieferem Niveau.

Dagegen sind die Werte des Veloverkehrs mit der Umsetzung von Pandemiemassnahmen angestiegen – mit einer Ausnahme ohne Pandemiebezug: Der Dauerregen und das Hochwasser im Juli 2021 führten zu einem deutlichen Knick bei den Velozahlen.

ÖV legt stärker zu als MIV

An der Stadtgrenze waren 2021 im Durchschnitt täglich rund 291 000 Personen unterwegs. Das entspricht einer Zunahme von rund 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der öffentliche Verkehr legte um 10 Prozent zu, der Autoverkehr um 1 Prozent. Trotz der Zunahme des Verkehrs im Stadtkordon liegt der durchschnittliche Tagesverkehr im Vergleich zu 2019 noch immer 23 Prozent tiefer. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in der Agglomeration: Hier betrug der durchschnittliche tägliche Verkehr im Jahr 2021 rund 489 000 Personen. Das entspricht einer Zunahme von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Zunahme beim öffentlichen Verkehr betrug 8 Prozent, beim Autoverkehr 4 Prozent. Das Verkehrsaufkommen im Agglomerationskordon lag im Vergleich zum Jahr 2019 noch immer 10 Prozent tiefer und umfasste 51 500 Personen pro Tag weniger.

Im Jahresverlauf gab es in Abhängigkeit der geltenden Corona-Massnahmen weiterhin Schwankungen. Es hat sich gezeigt, dass sich die Bevölkerung an die jeweilige Situation anpasst, andere Verkehrsmittel wählt oder während anderer Tageszeiten unterwegs ist.

Auch wenn die Verkehrszahlen in fast allen untersuchten Bezugsräumen des Kantons Luzern gegenüber 2020 wieder zunahmen, lassen die Zahlen von 2021 noch keine definitiven Rückschlüsse auf die zukünftige Verkehrsentwicklung zu. Wie sich die Pandemie langfristig auf das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung auswirkt, werden erst die Zahlen der nächsten Jahre zeigen.

Wie bereits 2013 und 2017 ist für 2023 ein Gesamtbericht zum Monitoring Gesamtverkehr geplant. Dieser wird auf der Basis der Verkehrsdaten 2022 sowie des nationalen Mikrozensus Mobilität und ­Verkehr 2021 weitere Einschätzungen zum längerfristigen Einfluss der Coronapan­demie und zur Entwicklung der Mobilität ermöglichen.

PD

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