Leute

Arbeitsplatz 2.0

«Positiv finde ich die Tatsache, dass ich die diesjährige Onlinefasnacht geniessen und trotzdem etwas für das Geschäft tun konnte», sagt LFK-Präsident Daniel Abächerli. Eine spezielle Herausforderung für ihn in Bezug auf seine Firma Abächerli Solutions sei der Kontakt mit möglichen neuen Kunden: «Dies ist online viel schwieriger zu bewerkstelligen.»

Das Zuhause ist für viele seit langem zum Arbeitsplatz 2.0 geworden. Mit der Verlegung vom Büro ins Homeoffice soll die Ansteckung mit dem Coronavirus verhindert werden. Besonders die Flexibilität wird geschätzt, jedoch fehlen...mehr

Netzwerk wird jetzt virtuell gepflegt

«Ich war vor dem ersten virtuellen Treffen nervöser, als wenn ich vor 150 Personen hätte sprechen müssen», gibt Alexander Gonzalez, Präsident des Wirtschaftsverbands und Inhaber von Alexander Gonzalez GmbH, zu. Letztlich gab es dazu aber keinen Grund. Das virtuelle Gipfeltreffen funktionierte einwandfrei.

Der Wirtschaftsverband Stadt Luzern ist am Donnerstag in der virtuellen Welt angekommen. Am «Schmudo» fand das erste Gipfeltreffen auf dem digitalen Weg statt – dieses soll nun monatlich stattfinden.mehr

Ersatzprogramm

Eine etwas triste Angelegenheit in diesem Jahr: die beiden Einzelgrinde, der Pantoffelheld und der Hausdrache alleine auf der Rathaustreppe – normalerweise einer der Hotspots während der Fasnachtstage. Bild: Andreas Schneeberger

Die Zünfte und Gesellschaften liessen sich einiges einfallen, um zumindest etwas Fasnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Während der Fasnachtstage blieb es in den Strassen aber grösstenteils ruhig.mehr

Guter Zweck

Der ehrenfeste Regent der Rotseezunft Ebikon, «Donatus der Erste» alias Donatus Circelli (3. v. l. oben) mit Ehefrau Xenia, Weibel Andreas Seifert mit Ehefrau Claudia und dem Präsidenten der Vereinigte Guuggenmusige Äbike Mario Köhler (r.) erfreuten mit «Fasnachts-Bänze» die Klasse von Franziska Süsli und Edith Brun am Kindergarten St. Anna in Ebikon. Bild: Andréas Härry

Es gehört bei vielen Zünften und Gesellschaften zur Tradition, neben der Pflege des Fasnachtsbrauchtums auch wohltätige Aktionen zu unternehmen. Viele verzichteten trotz der schwierigen Umstände auch dieses Jahr nicht darauf.mehr

Ein Blick ins Homeoffice

«Ich bin fokussierter, speditiver und frei in der Arbeitszeiteinteilung. Dazu gönne ich mir ein Nickerchen nach dem Mittagessen», sagt Daniel Gasser, Gemeindepräsident von Ebikon.

Der Bundesrat hat Tausende ins Homeoffice verbannt. Luzernerinnen und Luzerner vermissen den persönlichen Kontakt zu ihren Mitarbeitenden, doch sehen viele in der Arbeit zu Hause durchaus auch Vorteile. Einige haben dem...mehr

Premiere

Normalerweise präpariert Walter Lipp mit seinem Traktor die Loipen für den Verein Pro Eigenthal Schwarzenberg. Für einmal stand er auf der Allmend in Luzern im Einsatz.

Da ging es für einmal ganz schnell: Kantonsrat Hasan Candan (SP) hatte nach dem grossen Schneefall die Idee, wenige Tage später bewilligte die Stadt Luzern die erste Langlaufloipe auf der Luzerner Allmend.mehr

Der andere Start

Von den Födlitätschern Lozärn transportierten Ramon Wicki, Nicole Loretini, Roli Bitzi, Jassin Tschui, Raffi Fischler, Janik Bayer und Daniel Krummenacher (v. l.) ihr Sujet in den Bahnhof.

Normalerweise bildet die Bahnhof-Guuggete den Auftakt der Vorfasnacht. Dieses Jahr bildet sie Mitte Januar den Start zur etwas anderen Fasnacht 2021. Bis am 17. Februar ist die Bahnhofshalle mit 18 kreativen fasnächtlichen...mehr

Take-away für die Zünftler

Auch eine kleine Zunftmeisterabholung 2021 auf dem Kapellplatz wurde initiiert (von links): Zunftmeister 1986 und Zunftweibel-Stv. Ivo Durrer, Zunftritter Daniel Bucheli, Zunftmeister 2004 Beat Lötscher, Fritschimutter 1986 Iris Spaeti, Zunftritter Edi Jung, Zunftmeister 1986 Eduard Spaeti, Zunftmeister 2021 Daniel Medici und Zunftmeister 1997 Hansruedi Korber.

Die Zunft zu Safran hat ein erstes Mal bewiesen, dass mit Kreativität auch in diesem Jahr Fasnachtsfeeling aufkommen kann: Die Zünftler konnten ihre Pastete inklusive Füllung, Beilage und Dessert des Bärteliessens am Samstag im...mehr

Virtueller Apéro

Monika Rühl, Direktorin von Economiesuisse, dem Dachverband der Schweizer Wirtschaft, beschränkte sich beim Neujahrsapéro auf ein Wasser.

Normalerweise kommen jeweils mehrere hundert Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft beim Neujahrsapéro der IHZ im «Schweizerhof» zusammen. Beim diesjährigen Apéro waren ebenfalls über 200 Personen dabei, allerdings virtuell.mehr

Wieder normal

Für Philipp Fritschi sollen Messen und Events wieder stattfinden und Pascale Röthlisberger hofft, dass nächstes Jahr mehr Aufmerksamkeit der Pflegewelt entgegengebracht wird.

Das Jahr 2020 wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Mit dem Jahreswechsel fällt der Blick in Richtung Zukunft, begleitet von guten Wünschen. Was praktisch alle eint, ist die Hoffnung auf ein Stück Normalität.mehr